Die sauerländische Küche
Für die sauerländische Küche gilt, dass sie sehr deftig und rustikal ist, wobei die Verwendung von Fleisch nicht gerade sparsam ist. Zumindest ist die sauerländische Küche so in ihrem Ursprung - was nicht heisst, dass man dort noch Heissluftöfen alter Couleur wie beispielsweise Lehmöfen verwendet... Natürlich hat sie im Laufe der Zeit einen Wandel durchgemacht, doch immer noch ist sie ein bisschen am Originalen angelehnt. Doch gerade in den Restaurants findet man eine experimentierfreudige Küche.
Eine original sauerländische Speise ist zum Beispiel der so genannte Potthucke. Dabei handelt es sich um einen gebackenen Kartoffelteig, dem nur Salz zugefügt wurde. Arme Leute konnten sich kein Fleisch leisten, daher kam höchstens noch etwas Rindertalg hinein. Heutzutage wird allerdings auch etwas Fleisch hinzugefügt.
Ein anderes typisch sauerländisches Gericht sind die Bredelars Kleinen Geheimnisse. Auch dabei handelt es sich - natürlich - um ein Gericht mit Fleisch, verfeinert mit Champignons und Kräutern.
Das sind nur zwei Beispiele, aber bei der traditionellen sauerländischen Küche gibt es kaum ein Gericht, das ohne Fleisch auskommt. Auch wenn die originalen Gerichte im Laufe der Zeit immer wieder abgewandelt werden, eines ist doch immer noch typisch: rustikal und überaus sättigend und kalorienreich ist das Essen allemal!